Fallout 76

von Furios
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Schon seit Jahren wünsche ich mir ein Skyrim, das man zu zweit spielen kann. TESO war für mich ja der totale Reinfall, was das anging. Ich hab es gespielt und ja, es war nett. Aber es war nunmal ein MMORPG. Sowas mag ich nicht. Ich will nicht an Raids gebunden sein, will nicht irgendwelche Inis ununterbrochen laufen müssen und darauf, dass ich ständig ne Gruppe suchen muss, hab ich erst Recht keinen Bock. Ein Grund übrigens, warum ich WoW aktuell wieder an den Nagel gehängt habe. Wobei es mich ja hin und wieder richtig in den Fingern juckt, da ich dann die ganzen Pets und Mounts wieder farmen könnte, aber naja… zurück zum Thema.

Ja, Fallout 76 hat seine Schwächen

& ja, es ist nicht in Ordnung, dass man ein halbfertiges Spiel voller Bugs raushaut, da darf man auch ruhig den mahnenden Finger heben. Mit der Grafik kann ich mich allerdings sehr gut arrangieren, denn für mich muss das nicht so ultrarealistisch aussehen, ich bin da eher pflegeleicht. Das hängt aber auch damit zusammen, dass ich oft stundenlang damit zubringe, Spiele von vor 10+ Jahren zu zocken. Einfach, weil ich die Kulisse damals schon so geil fand. Würde ich Dungeon Keeper 2 heute noch zum Laufen bringen, ich würde es spielen. Genauso, wie ich Cäsar III und Age of Empires 2 immer wieder spiele. Ohne Witz, ich hab so meine Phasen, da sind mir die Titel von früher lieber, als die neuesten.

Entsprechend schwer hat es mein Freund auch, mich in neue Gefilde zu locken. Das mit Fallout 76 war ja auch schon wieder so eine Sache. Er selbst ist der totale Fan der Reihe. Hat jeden Titel durchgezockt und immer mega viel Spaß dran gehabt. Dementsprechend sieht auch er über viele Wehwehchen des Spiels hinweg. Irgendwann hatte ich dann spontan Lust dazu, was zu spielen. Hab meinen Controller rausgekramt, ihn mit dem PC-Sendeteil synchronisiert und Skyrim gestartet. Da ging es wieder los, er erzählte mir lang und breit, dass das neue Fallout doch im Prinzip wie Skyrim, nur im Koop wäre. Und die Kulisse sei eben anders. Und man laufe nicht mit Pfeil und Bogen, sondern mit einer Waffe herum. Gut, dachte ich mir, give it a try. Versprochen hatte ich es ihm ja, dass ich es mal ausprobiere. Wie so oft behielt er Recht in seiner Annahme, dass ich das Spiel lieben werde. Zu Skyrim hat mich im Prinzip ja auch nur sein Sturkopf gebracht.

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Kaum war ich aus der Vault draußen ging es schon los. Ich bin nach links abgebogen, hab angefangen, irgendwelches Zeug zu sammeln und kannte mich einfach Nüsse aus.

Hauptquest? Was ist das, kann man das sammeln? Mit meinem aktuellen Level 35 bin ich eigentlich ganz gut dabei für die wenig Zeit, die ich bislang investiert habe. Ich bin in der Hauptquest für meine Verhältnisse relativ weit vorangekommen und nur ganz selten durchgedreht, weil irgendwas schiefgelaufen ist.

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Was ich nicht mochte, waren die Bugs, die entstanden sind, wann immer man eine Powerrüstung berührt hat oder wenn man gleichzeitig ein Gebäude betreten hat. Zwar fehlen uns heute, nach dem ich glaube dritten großen Patch des Spiels, optisch Rüstungsteile, aber zumindest sehen wir einander und sind somit nicht unsichtbar. Wenn man versucht, sich gegenseitig zu decken, kann das schon ganz schön nervend sein.

Wegen der Grafik verstehe ich wirklich nicht, warum man sich hier groß aufregt. Es hat im Vorfeld genügend Teaser und Trailer über das Spiel gegeben, dass man schon von vornherein wusste, wie die Ingame-Welt aussehen wird.

Was soll das Geflame über den Platz?

Natürlich, auch ich freue mich, wenn in meiner Kiste Platz für mehr Kram ist. Aber das Rumgemaule über ständigen Hunger, Durst und Platzmangel kann ich einfach nicht nachvollziehen. Das zeigt leider auf, dass sich die Leute noch nicht genügend damit auseinandergesetzt haben, was im Spiel überhaupt alles möglich ist. Alleine in der Stärke-Sektion der Perks kann man unglaublich viele Karten hochleveln, die dafür sorgen, dass Chems, Schrott & Co. kaum mehr etwas wiegen. Wer richtig skillt, kann locker 150+ Tragepunkte für unterwegs einsparen. Und was die Kiste betrifft, so sammelt man nunmal einfach das, was man wirklich braucht – und räumt nicht alles mit sinnlosen Glasscherben oder Munition voll, für die man niemals Verwendung finden wird. Außerdem kann man alles zu Großmengen verarbeiten und das spart zusätzlich Platz.

Hunger und Durst kriegt man locker in den Griff, wenn man selbst ein paar Pflanzen setzt und ausreichend Getränke dabeihat. Kaugummi und ein paar andere Zusatzitems helfen dabei, dass man unterwegs nicht so hungrig wird. Und selbst wenn, dann sind da noch immer praktische Perk-Cards, die dafür sorgen, dass man weder Radioaktivität, noch Krankheiten (oder zumindest nur selten) abbekommt, wenn man etwas rohes bzw. verseuchtes isst.

Und warum braucht es unbedingt Menschen?

Noch so etwas, das ich absolut nicht verstehe. Alle regen sich darüber auf, dass es keine menschlichen NPCs im Spiel gibt. Selbst ich hab realisiert, dass Fallout 76 die Vorgeschichte zu allen anderen Teilen ist und gerade da scheint es mir doch logisch, dass die einzigen Menschen, auf die man treffen wird, andere Spieler sind. Die Vault 76 ist die erste, die geöffnet wurde. Warum reichen die NPCs nicht aus, die man hat? Ich finde die Roboter und ihre Meldungen, die sie immer wieder ablassen, unheimlich amüsant. Das sorgt doch erst für einen ganz anderen Charme.

Man muss auch mal gut sein lassen

Es gibt einige Dinge, die man Fallout 76 zugestehen muss. Der Spielspaß ist einfach groß – alleine, sowie auch zu zweit oder in größeren Gruppen. Wer gerne farmt, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Auch taktisch muss man immer wieder denken. Im Grunde kann man wirklich sagen, dass jeder, der Skyrim mag, auch Fallout 76 mögen wird.

Letzten Endes sollte man sich ruhig auch mal auf ein anderes Setting einlassen, denn wenn ich von Bethesda verlange, dass es mir A, B und C bietet, was ich schon von den Spielen X und Y kenne, dann kann ich doch gleich zu X und Y greifen. Die Herausforderung liegt hier vielmehr auch darin, den Charme von Appalachia auf sich wirken zu lassen, anstatt nur einen Kritikpunkt nach dem anderen zu suchen.

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Blei in Fallout 76 finden

Neuerdings stelle ich immer öfter fest, wie groß der Mangel an Blei bei den Leuten ist, die Fallout zocken. Man braucht es zusammen mit Stahl für die gängigste Munition – darunter auch die drei Kugelgrößen, die ich benötige; 308, 45 und 10 mm. Nun findet man Blei in Form von Schrott mit etwas Glück bei Robotern. Aber auch Aluminium und Stahl kommt dabei vor und es wirkt ziemlich random. Blei scheint da eher Mangelware zu sein. Auch die Händler verkaufen es oftmals nicht, stattdessen aber Stahl und Aluminium.

Daher erkläre ich euch nun, wie ihr ganz einfach und schnell an einiges davon kommt.

1. Viel Blei in Fitnessräumen

Fitnessräume habe ich bislang an zwei verschiedenen Orten gefunden:

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Die Feuerwache in Charleston und das Green Country Lodge. Hier gibt es jede Menge Hanteln und Gewichte und die bringen extrem viel Blei. Macht euch allerdings nur dann auf den Weg dorthin, wenn ihr kurz daraufhin auch gleich zu eurem Camp zurückkehrt oder den Schrott anderweitig verarbeitet. Das Zeug ist nämlich wirklich extrem schwer.

2. Jede Menge Schrott sammeln!

Viele unterschätzen einfach, wie viel Blei im Schrott steckt, den man wortwörtlich im Vorbeigehen einsammeln kann. Witzigerweise ist das sogar in Spielzeug vorhanden; gewisse Puppen bzw. Stofftiere und die Holzwürfel mit Buchstaben inbegriffen.

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Außerdem findet man auch Blei in Blechdosen, Kombi-Schraubenschlüssel, Farbeimern, Energiezellen, Bleistiften, Rattengift und ich glaube Erkennungsmarken.

Wichtige Anlaufstellen dafür sind Häuser, da sich da oft ein Kinderzimmer befindet, genauso wie die auch in Bunkern meist zu finden sind. Außerdem sind Werkzeugkoffer und Werkstätten immer sehr gut. Garagen, wenn ihr sie betreten könnt, oder eben große Industriehallen.

Viel Spaß beim Sammeln!

Heilmittel-Zutaten in Fallout 76 finden

Geht es euch so wie mir, dass ihr euch andauernd alle möglichen Krankheiten einfangt? Das kann auf Dauer ganz schön nervenzehrend werden. Vor allem dann, wenn es solche sind, die den eigenen Durst unheimlich schüren und durch die man eigentlich nonstop dazu gezwungen ist, etwas zu trinken.

Durch Zufall bin ich draufgekommen, dass man auch Antibiotika anstelle von Heilmittel nutzen kann, aber das kostet nicht selten sehr viel und es zu finden ist ungefähr so wahrscheinlich, wie beim Heilmittel. Dennoch; ein Wissen, um das man im Fall der Fälle froh ist.

Heilmittel selbst herstellen – so geht’s

Wer hin und wieder zum Kochtopf geht oder am Labortisch werkelt, hat selbst bestimmt schon bemerkt, dass er ein Heilmittel selbst herstellen kann. Genauer gesagt ist es mit dem Begriff “Heilmittel (Wald)” versehen. Das zeigt an, dass ihr die Zutaten im Wald finden könnt. So ganz ohne Plan wird das aber nichts, daher hab ich jetzt ein paar sehr gute Tipps für euch, wie ihr gleich mehrere der nötigen Zutaten bekommt.

Seht zu, dass ihr die Karte skillt, mit der ihr gleich zwei Pflanzen jeweils rausbekommt. Dann könnt ihr mit dieser Route auf einen Sitz ganz locker zehn oder noch mehr Heilmittel erstellen!

Das braucht ihr dazu

  • Abgekochtes Wasser
  • Feuerhut
  • Blutblatt
  • Schnappsried

Passt unbedingt auf, denn die einzelnen Zutaten kann man auch zu Tee und Zucker verarbeiten. Klickt also nicht blind alle möglichen Gerichte durch, wenn ihr eure Materialien so schnell wei möglich verarbeiten wollt! Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung… xD

Blutblatt und Schnappried – total easy zu finden

Mit Blutblatt und Schnappried tut man sich wirklich sehr leicht. Dazu lauft ihr am besten vom Riesenrand weg den Fluss entlang in Richtung Süden. Immer weiter, ihr findet hier jede Menge davon.

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Bis ihr dann schließlich beim Mottenmannmuseum angelangt seid, denn hier gibt’s zum ersten Mal Feuerhut.

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Seht euch aber etwas genauer um, denn da sind zwei Baumstämme, die ein klein wenig auseinanderliegen, an denen ihr Feuerhut finden könnt.

Ein zweiter Fundort für Feuerhut

Darüber hinaus gibt’s beim Slocum’s Joe auch noch zwei Baumstämme mit insgesamt dreimal Feuerhut zu looten. Wenn ihr euch dort hinportet, solltet ihr aber direkt eure Waffe gezückt haben. Nicht selten kämpfen gerade kleine MK-Roboter gegen Verbrannte. Aber keine Sorge, das ist alles noch ein sehr niedriges Level.

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Wenn ihr euch erstmal den Gegnern entledigt habt, geht ihr vom Café aus in Richtung des Busses und hinter ihm befindet sich schonmal der erste Baumstamm.

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Dann geht ihr ein wenig in Richtung des Flusses (ihr könnt auf dem Screenshot noch immer Bus und Café sehen), wo sich dann der zweite Baumstamm befindet.

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Gebiet ausspähen & neue Orte entdecken

Wenn ihr hohe Türme entdeckt, auf deren Spitze ihr mittels Treppen kommt, dann hoch mit euch! Oben angekommen blickt ihr einmal in den Himmel und dann könnt ihr das Gebiet ausspähen. Je nachdem, wie viel ihr schon rund um den Aussichtspunkt herum ausgespäht habt, werden eurer Karte ein paar neue Punkte hinzugefügt.

Ihr könnt noch nicht zu diesen porten, aber es ist damit gleich viel einfacher, sie dann aufzusuchen!

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Haltet Ausschau nach Schrotthaufen

Sie befinden sich einfach überall und sehen immer gleich aus. An Müllhalden logischerweise, aber auch am Wasser, im Wald und zwischendurch vielleicht sogar in einem Bergwerk, wenn ihr Glück habt. Wenn ihr rangeht, könnt ihr Schrott davon sammeln und der variiert immer nach Zufallsprinzip. Eine perfekte Quelle für alle möglichen Materialien! Auch Patronen habe ich darin schonmal gefunden.

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