Das ist der Unterschied zwischen Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR)

von Furios
VR-AR-Unterschied

Virtual Reality und Augmented Reality sind zwei Begriffe, die in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung gewonnen haben. Obwohl beide in einer gewissen Art und Weise etwas miteinander zu tun haben, sind die Differenzen deutlich. VR und AR ist vielen auch nicht unbekannt, die Unterschiede aber schon. Wie sehen diese also aus?

Das steckt hinter Virtual Reality

VR steht für „virtuelle Realität“ und genau das ist es auch. Der Nutzer steigt vollständig in eine virtuelle Welt ein und kann sich grundsätzlich frei darin bewegen. Dafür ist auch lediglich eine entsprechende Kopfbewegung notwendig und es ist so, als wäre man tatsächlich vor Ort. Die reale Welt gibt es während der Nutzung von Virtual Reality nicht mehr, sodass unter anderem ausreichend Platz erforderlich ist (der Nutzer bewegt sich nämlich unter Umständen). Die Umgebung hängt natürlich davon ab, für was man sich entschieden hat. Es gibt neben Bilder und Videos (360 Grad) auch eigene 3D-Welten.

Um VR erleben zu können, ist ein entsprechendes Hilfsmittel notwendig. Berühmt-berüchtigt sind die sogenannten VR-Brillen, die es beispielsweise bei der PlayStation 4 als Zubehör zu kaufen gibt. Eine solche Brille ist zugegebenermaßen etwas klobig, doch das Ergebnis entschädigt in der Regel auf ganzer Linie. Egal, ob man sich in einen Zoo oder unter Wasser begibt.

Obwohl Virtual Reality einen sehr hohen Spaßfaktor hat, ist der Nutzen noch wesentlich umfangreicher. Zum Beispiel für Schulungen, für die Immobilienvermarktung oder für spannende 3D-Games. Daraus ergibt sich unter anderem, dass Interessenten ein Haus oder eine Wohnung von zu Hause aus anschauen können (eine Erscheinung vor Ort entfällt). Mitarbeiter einer Firma können wiederum mithilfe von VR neue Arbeitsschritte real erlernen.

Das steckt hinter Augmented Reality

Ist von AR die Rede, dann geht es um die „erweiterte Realität“. Im Vergleich zu VR taucht man in keine virtuelle Welt ein, sondern man bleibt in der realen Umgebung, die jedoch mit virtuellen Inhalten erweitert wird. Klingt eventuell kompliziert, es gibt aber ein perfektes Beispiel: Pokemon Go.

Hierbei handelt es sich um eine weltweit erfolgreiche AR-Anwendung fürs Smartphone, die zu einem großen Teil mit der Kamera gespielt wird. Wurde beispielsweise ein Pokemon in einer Wiese gefunden, dann hält man mit der Linse drauf und es blendet sich am Display ein. Die echte Welt wird also mit virtuellen Inhalten verbunden, beliebte AR-Apps sind auch Einrichtungsplaner. Dank ihnen muss einfach nur die Kamera des Smartphones oder des Tablets gestartet und an die Stelle gehalten werden, an die das neue Möbelstück kommen soll. Dieses blendet sich anschließend ein und man sieht sofort, wie es aussehen würde.

Ohne Hilfsmittel funktioniert wenig überraschend auch Augmented Reality nicht. Die beliebtesten Geräte dafür sind Smartphones und Tablets, es gibt aber auch spezielle AR-Brillen dafür (zum Beispiel die Hololens von Microsoft). Diese sind aber noch nicht so wirklich alltagstauglich, von AR-Apps für Handys kann man es hingegen behaupten.

Fazit

Virtual Reality und Augmented Reality lassen sich ganz einfach voneinander unterscheiden. Bei VR taucht der Nutzer in eine virtuelle Welt ein und es entsteht das Gefühl, dass er tatsächlich an diesem Ort ist. Das ist aber natürlich nicht so, stattdessen steht er beispielsweise weiter im Wohnzimmer. Bei AR ist es jedoch zwingend notwendig, der Nutzer muss auf jeden Fall vor Ort sein, damit weitere Infos eingeblendet werden können. Außerdem wird hier die Realität nicht verlassen.

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