Curved Monitore – das sind die Vor- & Nachteile

von Furios
Curved-Monitore

Bildschirme sind zum Zocken und auch für sonstige Aktivitäten am Computer natürlich unerlässlich. Sie gehören dazu wie Tastatur und Maus. Aber wohl bei einem anderen Punkt kann man sich so sehr in den Details verlieren wie beim Monitor. Leistung, Größe, Marke. Und natürlich: Curved oder nicht? Was sind denn die Vor- und auch die Nachteile dieser Bildschirme, die vor einigen Jahren die Verkaufsflächen der Händler und so machen Schreibtisch erobert haben?

Curved Monitore sollen sich – grob gesagt – dem menschlichen Blickfeld optimal anpassen. Unser Sichtfeld beschreibt einen Bogen und daher – so die Logik – wär es nur vernünftig, auch einen gebogenen Bildschirm herzustellen und zu vertreiben. Damit wären Blick und Bildschirm optimal in Harmonie miteinander.

Contra: Weniger IPS

Ein Nachteil wäre, dass diese Cuvred Monitore vornehmlich mit VA laufen, da diese eine höhere Reaktionszeit bieten. IPS ist also nicht so verbreitet, aber IPS bietet das beste Bild und schützt auch vor verfälschten Farben, sollte man den Bildschirm einmal von der Seite betrachten.

Pro: Gut für das Sichtfeld angelegt

Da unser Sichtfeld nun mal ist, wie es ist, bietet ein optimal eingestellter und großer Curved Monitor ein tieferes Seherlebnis. Er ist so gut auf unseren Sehapparat angepasst und wir haben das Gefühl, tiefer in der Welt, die wir sehen, eingetaucht zu sein, obwohl der Inhalt derselbe ist wie auf einem flachen Bildschirm.

Contra: Nur im Hotspot ist das Wahre

Curved hat zwar den oben beschriebenen Vorteil, daraus ergibt sich auch der Nachteil. Wenn man nicht in dem durch die Position der Augen zum Monitor ergebenden Hotspot befindet, fühlt man sich am falschen Platz, sehr viel massiver, als es sonst bei einem Bildschirm der Fall wäre.

Hier kann man auch mal von der Seite draufblicken und es kommt einem nicht seltsam vor. Hier ist das aber anders. Und mehr als ein Betrachter sind damit auch eher nicht vorgesehen. Dieser Bildschirm mit seiner Wölbung wäre nur für einen einzigen Betrachter, der sich im Hotspot befindet. Farb- und Kontrastverluste können die Folge sein, da es wohl auch kein IPS-Panel sein wird. (Siehe weiter oben)

Pro: Können angenehm für die Augen sein

Es kann sich aufgrund der Natürlichkeit erst mal gut anfühlen, vor einem solchen Bildschirm zu sitzen, denn es entspricht unserem Sichtfeld und die Augen müssen sich weniger an eine flache Darstellung gewöhnen.

Contra: Schlecht für die Augen

Einen Effekt haben solche Bildschirme aber erst bei einer Diagonale von 30 Zoll. Aber hier besteht die Gefahr, zu nahe am Bildschirm zu sitzen und langfristig doch den Augen zu schaden, auch wenn sie vielleicht nicht ermüden werden. Es kann sich also erst angenehm anfühlen, doch dann später merkt man doch, dass man kurzsichtig(er) wird.

Pro: Preise gleichen sich an

Immer näher und näher kommen sich die Preise für die herkömmlichen Monitore und die der Curved-Modelle. So hat man bald preislich keine Nachteile mehr zu fürchten und die Entscheidung könnte so manchen Menschen leichter fallen.

Contra: Nicht für Bild- und Videobearbeitung geeignet

Wer sich für das Hobby oder gar für den Beruf an Bild- und Videobearbeitung machen muss, dem ist wohl von solch einem Curved Monitor abzuraten. Für diese Arbeitsschritte der Bild- und Videobearbeitung ist es nötig, einen guten Blickwinkel zu haben und dass die Farben möglichst echt sind. Hier haben Curved Monitore noch einiges nachzuholen und können nicht so abliefern, wie es ein flacher Monitor könnte. Auch im oben erwähnten Hotspot kann es zu unterschiedlichen Darstellungen aufgrund des Lichteinfalls kommen, eben da der Monitor verschiedene Winkel hat. Das verfälscht im schlimmsten Fall das ganze Ergebnis für Bild und/oder Video.

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