Kaputte Datenträger retten – Diese Möglichkeiten hast du nun

von Furios
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Der Verlust von Daten und das Auftreten von Festplattenfehler sind eine Horrorvorstellung. Trotzdem können sie jederzeit auftreten und es stellt sich die Frage, wie kaputte Datenträger gerettet werden können. Die Hauptrolle spielt immer der Schaden, der sowohl gering als auch enorm sein kann. Auch gibt es Unterschiede, ob und in welchen Ausmaß Hardwarebeschädigungen vorliegen. Sind diese sichtbar beziehungsweise betreffen empfindliche Teile, dann kann oft nur mehr der Profi helfen. Ganz machtlos bist du aber nicht, außerdem muss eine wichtige Regel beachtet werden.

Den Datenträger nicht mehr verwenden

Bei einem beschädigten Datenträger (sei es eine Festplatte, ein USB-Stick oder eine CD) sollte zunächst immer die Datenrettung im Vordergrund stehen. Das geht am einfachsten mit einer entsprechenden Software (Recuva, Data Recovery usw.), die zum Teil kostenlos zur Verfügung stehen. Um die Chancen auf alle Dateien zu erhöhen, solltest du die Festplatte oder den USB-Stick nicht mehr verwenden und sofort mit der Maßnahme beginnen. Das heißt beispielsweise, dass ein Bootvorgang davon zu vermeiden ist. Ansonsten wird Speicherplatz überschrieben und die Gefahr von Datenverlust ist höher. Festplatten baust du am besten aus und schließt sie als Laufwerk an einen anderen PC an.

Anders sieht es aus, wenn zum Beispiel bei der HDD ein bis jetzt nie dagewesenes Geräusch zu hören ist. Dann handelt es ich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein mechanisches Problem, das du selbst nicht versuchen solltest zu beheben. Ohne Fachwissen kann nämlich noch mehr kaputt gehen und am Ende ist gar nichts mehr zu retten.

Versuchen zu reinigen

Wenn von einem Datenträger nicht mehr alles gelesen werden kann, dann sind Schmutz und Kratzer eine häufige Ursache. Besonders betroffen sind CDs und DVDs, die ohne Hülle gerne zerkratzen. In so einem Fall kannst du es mit Polieren probieren, auch der Test in einem anderen Laufwerk/Port kann unter Umständen zum Erfolg führen.

Formatieren kann ebenfalls helfen

Lassen sich die auf dem Datenträger befindlichen Dateien noch auslesen, dann solltest du diese im ersten Schritt sichern. Anschließend kann es helfen, wenn das Medium formatiert wird. Dieses Phänomen tritt häufig bei Speicherkarten auf, allerdings ist es dann oft auch ein Anzeichen für einen baldigen Totalausfall. Du solltest dich also so schnell wie möglich um Ersatz bemühen.

Defekte Datenträger machen sich meist bemerkbar

Festplatten und Co. geben oft nicht direkt, sondern nach und nach den Geist auf. Die Anzeichen sind unterschiedlich, bei HDDs ist zum Beispiel das Geräusch ein entscheidender Faktor. Klingt es deutlich anders als zuvor, dann steht ein Defekt im Raum.

Ein weiteres Indiz ist die Geschwindigkeit, die bei drohenden Schäden oft abnimmt. So dauert das Kopieren oder Löschen von Dateien länger.

Dazu gehört auch, wenn Daten aus dem Nichts verschwinden oder von alleine gelöscht werden. Auch das ist nicht normal und kann in Kürze einen Defekt verursachen.

Nicht zu verachten sind Fehlermeldungen, die ebenfalls eine nicht korrekte Arbeitsweise vermitteln können. Manche sind natürlich normal (wenn beispielsweise der Speicher voll ist), andere wiederum nicht (wenn beispielsweise ein Kopiervorgang mehrmals gestartet werden muss).

Fazit: Bei kaputten Datenträgern ist die Hoffnung nicht verloren

Ein kaputter Datenträger ist im ersten Moment ein Schock. Allerdings geht es gar nicht so sehr um die Komponente, sondern viel mehr um die Daten. Wenn du jedoch sofort handelst (Daten via Software retten und diesen nicht mehr aktiv nutzen), dann stehen die Chancen auf Rettung gut. Natürlich kommt es immer auf das Schadensbild an, im Notfall kannst du dich aber noch immer an einen Spezialisten wenden. Diesen Schritt solltest du aber nur bei wirklich wirklichen Daten tun, da die Dienstleistung Geld kostet.

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