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Wie Dropshipping funktioniert

von Furios

Bevor wir uns darauf stürzen, wie Dropshipping aus technischer Sicht funktioniert, klären wir zunächst noch eine grundsätzliche Frage.

Was genau ist eigentlich Dropshipping?

Wie funktioniert es und wer spielt dabei alles eine Rolle? Prinzipiell ist es ganz simpel: Der Hersteller versendet das Produkt, wie beispielsweise Hoodies und der Händler ist dafür verantwortlich, den jeweiligen Hoodie bedrucken zu lassen und diesen zu verkaufen. Doch lass uns dies etwas genauer betrachten.

Vor einigen Jahren, so wird angenommen, schwappte diese E-Commerce-Form von den Vereinigten Staaten zu uns nach Deutschland herüber. Dies ist aber nicht ganz richtig, denn der Handelswelt ist dieses Konzept schon eine sehr viel längere Zeit als Streckengeschäft bekannt. Und im Streckengeschäft sind schon immer drei Wirtschaftsunternehmen inkludiert: zum einen betrifft es den Hersteller, den jeweiligen Großhändler, welches sein Produkt zum Verkauf bereitstellt und der Wiederverkäufer.

Diese drei Wirtschaftsunternehmern sind deshalb essenziell für das Streckengeschäft, da man, wie bereits angesprochen, eine Person X benötigt, welche das Produkt herstellt, eine Person Y, die in seinem Verkaufslager dieses Produkt auf den Markt bringen will und eine Person Z, die dieses Produkt auf einer gewissen Weise selbst bezieht, zugleich jedoch wieder weiterverkauft.

Und genau dieser Streckenmarkt ist das, was wir heute unter „B2C-Handel“, oder auch unter Dropshipping verstehen.

Zusammenfassend lässt sich diese Frage also damit beantworten, dass ein Glied in der Lieferkette übersprungen wird, da der Großhändler nicht direkt an den Endkunden verkauft. Stell dir doch mal bitte vor, du als Endkunde würdest einen Hoodie in einem Onlineshop bestellen. Jetzt passiert folgendes, der Online-Händler leitet die Bestellung an den Großhändler weiter, der diesen Auftrag ausführt. Der Großhändler nimmt die Bestellung zwar zur Bearbeitung im Namen des Online-Händlers an, wird für dich als Endkunde aber nicht bekannt werden. Der Großhändler bietet dem Online-Händler beim Dropshipping eine Logistik-Dienstleistung an.

Dropshipping ist allerdings nicht gleich Dropshipping

So weit wäre nun deine erste Frage, was genau Dropshipping ist beantwortet. Allerdings solltest du Vorsicht walten lassen, wenn das Dropshipping mit dem Kommissionsgeschäft vermengt wird. Das hat nichts mit dem eigentlichen Dropshipping zu tun. Bei Kommissionsgeschäften bietet der Großhändler nämlich keinerlei Logistik-Dienstleistung an, sondern der Online-Händler verkauft lediglich Ware auf fremde Rechnung.

Dies wiederum bedeutet, dass der Online-Händler indirekte Promotion für den Großhändler betreibt. Wie ich darauf komme, erkläre ich dir genau jetzt. Wir alle kennen auch die Online-Shops, die alle möglichen Produkte verkaufen, die sich in keine Nische einordnen lassen. Die Shops bieten gefühlt alles an, von Beauty Produkten bis zur Tiernahrung. Wenn der Kunde auf dieser Webseite nun etwas bestellt, dann erhält der Online-Händler lediglich eine Provision für den Verkauf, für deine Bestellung als Kunde ist aber der jeweilige Großhändler und der Lieferant verantwortlich.

Das wahre und richtige Dropshipping lässt sich in zwei Kategorien einteilen und keine der beiden haben etwas mit Provisionen, oder Promo zu tun.

Konsignationslager und das dementsprechende Fulfillment

Was ist denn überhaupt ein Konsignationslager? Diese Art von Lager ist ein speziell für den Kunden errichtetes Zentrallager, das vom Großhändler errichtet wurde. Die Lager werden zumeist in Kundennähe, oder sogar in den Räumlichkeiten des Kunden aufgebaut.

Wenn es sich aber um reine Dropshipping handelt, ist es sinnvoller das Konsignationslager in der Nähe des Lieferanten zu erbauen, denn dieser benötigt letzten Endes die Ware am schnellsten um einen schnellen Versand zum Endkunden gewährleisten zu können.

Der Online-Händler profitiert maßgeblich durch die gesicherte Warenversorgung, denn ihm steht die Lagerkapazität hierbei stets exklusiv zur freien Verfügung. Der Nachteil jedoch ist, dass hier zusätzliche Kosten und Abnahmeverpflichtungen entstehen können, dieses Konsignationslager also durchaus auch etwas mehr Stress mit sich bringen kann.

Die Standart-Fullfilmentpalette

Eine freie Auswahl des gesamten Portfolios des Großhändlers warten hier nur darauf vom Online-Händler ausprobiert, vermarktet und ausgesucht zu werden. Allerdings ist hier, anders als beim Konsignationslager die Kapazität nicht unausschöpfbar. Es ist nur eine gewisse Menge verfügbar.

Hier ist die Kommunikation und das Aktualisieren also das absolute A und O. Wenn ein Kunde beim Online-Händler etwas bestellt, dass der Großhändler nicht mehr im Lager hat, so kann keine Liefererfüllung an den Endkunden erfolgen. Dementsprechend sinkt die Kundenzufriedenheit, wenn man nicht stets beim Großhändler hinterher ist. Außerdem entstehen stets Zusatzkosten aufgrund der zu versendeten Ware an den Endkunden.

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Vorteile von Dropshipping

  • Großes Wachstum in einer kleinen Zeitspanne
  • ein nennenswerter Online-Shop kann schnell von dir persönlich ins Leben gerufen werden
  • du benötigst keine eigene große Lagerfläche, sparst dir hier also Lagerkosten
  • geringes Eigenkapital notwendig
  • man kann seine eigene Marke mit den eigenen Wunschprodukten entwickeln
  • man muss keinen eigenen Shop vor Ort aufbauen und braucht dementsprechend kein breitgefächertes und spezifisches Profi-Knowhow
  • Leichter handelbar und schneller zu ermöglichen, als der Aufbau einer eigenen lokalen Firma
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Nachteile von Dropshipping

  • Du musst dich auf eine gewisse Marge einlassen, diese ist durchaus kleiner als beim direkten Einkauf und Verkauf
  • Durch mehreren nötigen Sendungen ist der Verkauf etwas schwerer, als wenn du deine eigenen Produkte direkt an den Endkunden verkaufen würdest
  • Die Versandkosten lassen sich stets schwer kalkulieren. Außerdem lassen sich die Versandkosten nur teils auf den Kunden übertragen.
  • Die Warenbestände sind selbstverständlich außerdem unkontrollierbarer und unsicherer für den Endkunden, als wenn du in deiner Firma ein eigenes Lager hättest, bei welchem du stets die Übersicht des Bestandes hast
  • Die Übergabe an den Endkunden musst du blind in die Hand anderer überreichen und kannst auch hier keine Kontrolle übernehmen.
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Fazit

Dropshipping ist durchaus lukrativ, jedoch nichts worauf du dich blind als einzige Einnahmequelle verlassen solltest. Zumindest nicht direkt zu Beginn. Denn man steht voll und ganz unter der Verantwortung des Großhändlers und eine stetig ansteigende Rentabilität ist nicht gegeben.

Es ist von Beginn an wichtig, den richtigen Großhändler auszuwählen, der wiederum einen qualitativ hochwertigen Hersteller für sich gewählt hat. Doch wie genau geht das? Denn wenn man bei Google den Begriff Dropshipping eingeben würde, würde das lediglich in Frustration, aufgrund der vielen Angebote enden. Zumal genau diese Angebote und Anbieter auch unseriös sein könnten und man somit selbstverständlich gehemmter wird.

Faire Anbieter kennzeichnen sich durch Geschäftsbeziehungsangebote die nicht großartig von normalen Großhändlerbeziehungen abweichen. Ein guter Händler bietet nicht nur Dropshipping Modelle an, sondern bietet diese ergänzenden zu seinen normalen Geschäftsmodulen an.

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