Sind EXE-Dateien immer gefährlich?

von Furios
computer-number-environment-pattern-line-coding-1172040-pxhere.com

Da es sich bei EXE-Dateien um kleine bis größere Programme handelt, die per Mausklick sofort aktiviert und ausgeführt werden, ist die Sorge oft natürlich groß, dass es sich dabei um Schadsoftware handelt. Meist ist es ein Prozess, der im Hintergrund ausgeführt wird. Aber sind EXE-Dateien immer gefährlich?

So gefährlich sind EXE-Dateien wirklich

Es kommt immer auf den richtigen Umgang damit an.

EXE-Dateien können über verschiedene Wege auf deinen Computer gelangen. Die häufigsten Varianten sind durch USB-Sticks, durch einen Mailanhang oder auch durch einen Download.

Lädst du zum Beispiel  ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm auf deinen PC, ist auch das eine EXE-Datei. Damit sind diese Dateitypen also nicht per se schädlich.

So schützt du dich vor schadhaften EXE-Dateien

  • Stecke keine fremden USB-Sticks an deinen PC. Insbesondere dann, wenn du über kein Virenprogramm verfügst.
  • Nimm dir die Zeit, Google nach Erfahrungsberichten zu durchsuchen, wenn es sich um ein Programm handelt, dem du nicht vertraust.
  • Downloade und öffne keine Mailanhänge von Personen, die du nicht kennst. Auch hier gilt: Insbesondere dann nicht, wenn du über kein Virenprogramm verfügst.

EXE-Dateien als Mailanhänge: Ein paar weitere Tipps

Es gibt mittlerweile auch schon einige Virenprogramme, die dazu in der Lage sind, Mailanhänge zu überprüfen, bevor du sie selbst hast öffnen können. Auch Outlook verfügt schon über eine solche Möglichkeit.

Außerdem ist der erste Schnellcheck meist schon erledigt, wenn man sich den Absender genau ansieht. Fällt dir etwas bei der Mailadresse auf, das dich misstrauisch macht? Wirkt der Mailtext so, als wäre er mit einem Übersetzungsprogramm verfasst worden? Geht es um eine private Mail oder um eine geschäftliche Anfrage?

Related Posts