Neuer Touchscreen gegen weniger Tippfehler erfunden

von Furios
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Tippfehler beim Schreiben von Meldungen auf dem Handy sind eine ganz normale Angelegenheit. Nur wenige schaffen es längere Texte fehlerfrei an den Empfänger zu richten, in der Regel stellt das an und für sich kein Problem dar. Eine Hilfe, dass so ein Schreiben trotzdem möglichst fehlerfrei vonstatten geht, ist die integrierte Autokorrektur.

Obwohl es in dieser Sache in den letzten Jahren spürbare Verbesserungen auf neueren Smartphones gab, sind die dafür zuständigen Berührungssensoren nicht wesentlich vorteilhafter geworden.

Bildschirmauflösung hochwertiger als Berührungssensor

Das bei den verschiedenen eingebauten technisches Extras qualitativ gesehen Unterschiede herrschen, ist ganz normal. Trotzdem ist es sonderbar, dass bei iPhones moderner Bauart die eine Display-Auflösung von 2532×1170 Pixeln aufweisen, der Berührungssensor  nur Eingaben mit einer Auflösung von 32×15 Pixeln ausmachen kann, also genau genommen rund 80- mal niedriger als die Bildschirmauflösung. Ohne Zweifel ein technischer Nachteil, der eigentlich nicht sein müsste.

Hochauflösende Sensoren – die Lösung?

Die neueste Technologie auf diesem Gebiet trägt die Bezeichnung „CapContact. Diese neue Technik schafft es, den Punkt, an der der Finger auf die Bildschirmfläche trifft, diesen exakter und besser zu erkennen als es in der Vergangenheit der Fall war.

Machbar ist das, weil sie gegenüber den herkömmlichen Methoden Touchscreens atypische Bildsensoren anwendet. Verantwortlich dafür ist eine Tiefenkamera die acht Millimeter Sichtweite beinhaltet. Das macht es möglich, dass der Kontakt zwischen Finger und Display hochauflösend berechnet werden kann.

Die eingebaute Technik errechnet die Kontaktflächen mit achtfacher Auflösung neuester Berührungssensoren, wodurch diese Touch-Apparate die Berührungen um ein Vielfaches exakter ermitteln können.

Forscher haben bei Versuchen ausgerechnet, dass etwa 30 Prozent sämtlicher Fehler beim Tippen auf ein Smartphone-Screen auf der minderen Auflösung der Eingabeabtastung beruhen.

Laut Experten können dank dieser Systematik diese Fehler in der Zukunft nahezu ausgeschlossen werden.